Wie fühlt sich eine Wohnmobilreise wirklich an? Wer könnte das besser erzählen als unsere Gäste selbst. Jörg und Sylvia K. sind im September 2026 mit einem REX Camper aus Simmerath-Rollersbroich zu ihrer ersten Wohnmobilreise aufgebrochen: elf Tage, von Ostfriesland über die Elbe und Nordfriesland bis an die Ostsee und über die Lüneburger Heide wieder zurück. Ihr Reisetagebuch haben sie uns geschickt. Wir haben es für euch zusammengefasst, mit ihren Fotos und vielen Original-Zitaten, inklusive aller Stellplatz-Tipps und Preise.
- Route: Baesweiler – Greetsiel – Stade – Jork – Friedrichstadt – Husum – Travemünde – Lübeck – Wismar – Schwerin – Lüneburg – Kleve – Baesweiler
- Dauer: 11 Tage
- Strecke: insgesamt 1.852 Kilometer
- Fahrzeug: teilintegriertes Weinsberg-Wohnmobil von REX Camper
- Stellplätze: zwischen 16 € und 33 € pro Nacht (Preise laut Reisebericht, September 2026)

Tag 1–2 · Ostfriesland
Greetsiel: Mühlen, Leuchtturm und das erste WoMo-Frühstück
Montagmorgen in Rollersbroich: Nach einer ausführlichen Einweisung bei REX Camper geht es erst nach Hause zum Packen, gegen 14 Uhr startet die Reise. Über A44, A46, A57, durchs Ruhrgebiet und die A31 sind es rund 400 Kilometer und etwa vier Stunden bis Greetsiel in der Krummhörn.
Der Stellplatz „Zwillingsmühlen“ liegt direkt am Ortseingang: 18 € für 24 Stunden mit Strom, dazu 2,60 € Gästekarte; Grauwasser und Toilette entsorgt man kostenlos. Die erste Nacht stehen die beiden autark, am nächsten Morgen gibt es das erste Frühstück mit frischen Brötchen aus dem Café an den Mühlen. Danach geht es zu Fuß durch Greetsiel und mit dem Rad zum Pilsumer Leuchtturm. Abends essen sie im Fischrestaurant de Beer gegenüber dem Stellplatz, „sehr lecker und günstig“.
„Erstes Frühstück mit frischen Brötchen im WoMo.“
– Jörg & Sylvia K.
Tag 3–4 · Elbe
Stade und Jork: Hansestadt und Elbdeich
Statt Autobahn nehmen die beiden Landstraßen über Norden, Dornum, Wittmund, Jever, Varel und Bremervörde nach Stade. Es gibt einige Umleitungen, aber die Strecke ist landschaftlich sehr schön. Der Stellplatz am Schiffertor liegt zentral und bietet für 33 € Duschen, Strom und volle Ver- und Entsorgung. Brötchen muss man bis 18 Uhr vorbestellen. Abends geht es zu Fuß durch die Hansestadt und zum Essen in den Ratskeller.
Nur 20 Kilometer weiter wartet Jork: ein kleiner, beliebter Platz für 14 Wohnmobile direkt am Elbdeich. Man sollte früh da sein. Bezahlt wird im Restaurant „Möwennest“ (16 €).
Tipp aus dem Tagebuch: Vier Brötchen aus dem Möwennest kosteten 5,60 €. „Das hatte man uns vorher nicht gesagt.“


Tag 5–6 · Nordfriesland
Beluga, Elbtunnel und „Klein-Amsterdam“
Von Jork sind es rund 20 Minuten bis Finkenwerder. An der Aussichtsplattform bei Airbus sehen die beiden den Beluga. Weiter geht es durch den Elbtunnel Richtung Husum. Eine Vollsperrung kommt dazu, aber „Umleitung sehr gut beschrieben“.
In Friedrichstadt stehen sie auf dem Stellplatz Halbmond (ca. 27 € pro Tag): ein sehr schöner Platz mit viel Wiese und Abstand zum Nachbarn. Die Stadt lässt sich zu Fuß oder mit dem Rad erkunden, die Grachtenfahrt erinnert an Amsterdam. Am nächsten Tag fahren sie 35 Kilometer mit dem Rad nach Husum, mit einer schönen Altstadt als Belohnung. Das Fazit dazu ist kurz:
„Immer Gegenwind.“
– Jörg & Sylvia K.
Tag 7–9 · Ostsee & Mecklenburg
Lübeck, Wismar und Schwerin: Backstein, Marzipan, Alleen
Über die „wunderschöne“ B77 und die A20 geht es nach Travemünde, für einen Bummel an der Travemündung. Danach folgt Lübeck, die Stadt der sieben Kirchtürme. Der Stellplatz an der Kongresshalle/Lastadie kostet 18 € (ohne Service). Er liegt direkt an der Trave und nah an Innenstadt, Buddenbrookhaus und Niederegger. Sauber ist es dort auch, und das hat seinen Preis: Montags kommt die Müllabfuhr um 4:30 Uhr, die Straßenreinigung um 4:45 Uhr und die zweite Müllabfuhr um 5:30 Uhr.
In Wismar ist der stadtnahe Stellplatz voll, die Kassette lässt sich trotzdem kurz entleeren. Der Ausweichplatz wird zum Glücksgriff: Der Ferienpark Lüttmoor an der Zufahrt nach Poel ist sehr ruhig und großzügig, hat Duschen ohne Zeitlimit und einen Brötchenservice per WhatsApp (2,40 €). Im Tagebuch steht: „zur Erholung herrlich.“ Weiter geht es über alte Alleen zum prachtvollen Schweriner Schloss; ein Wohnmobilparkplatz in Fußnähe kostet 5 €.


Tag 9–11 · Heimweg
Lüneburg, Heide und der Willisee
Von Schwerin geht es vorbei an Seenplatten, Feldern und Wäldern über die Elbe bei Lauenburg nach Lüneburg. Der Stellplatz an den Sülzwiesen ist noch im Umbau, deshalb ist der Strom kostenlos und die Nacht kostet 18 €. Die Kassette wird an einem Automaten (2 €) vollautomatisch entleert, gespült und neu aufbereitet: Rollo runter, Rollo hoch, fertig.
Danach führen schöne Landstraßen durch die Lüneburger Heide und 450 Kilometer bis zum Stellplatz Willisee in Keeken bei Kleve. Dort gibt es 40 sehr ruhige Plätze an einem kleinen Teich, mit Strom für 21 € und Dusche für 1 € (6 Minuten). Brötchen gibt es hier keine, aber das stört an diesem Abend niemanden.
„Abends flogen die Wildgänse mit lautem Getöse im Formationsflug über uns hinweg, danach eine Stille und Ruhe, herrlich.“
– Jörg & Sylvia K.
Das Fazit nach 1.852 Kilometern
Am elften Tag geht es über Goch, die A57 und die A44 nach Hause: Wohnmobil ausräumen, sauber machen, am nächsten Tag Rückgabe in Rollersbroich. Unter dem Reisetagebuch steht ein Satz, über den wir uns ganz besonders freuen:
„Wir sind total begeistert und planen schon die nächste Tour in 2027. Natürlich auch wieder mit einem WoMo von Rex Camper.“
– Jörg & Sylvia K.
Danke, liebe Sylvia, lieber Jörg, dass ihr eure Reise mit uns teilt!

Deine Tour, dein Bericht
Du warst mit einem REX Camper unterwegs und möchtest deine Reise teilen? Schick uns deinen Bericht und ein paar Fotos an info@rexcamper.de. Die schönsten Reiseberichte veröffentlichen wir hier im Blog. Noch kein Wohnmobil? Dann plane jetzt deine eigene Tour ab Simmerath.
